#148 Gefährliche Missionen im Mittelmeer mit Compass Collective

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:01: Meilen und Zeilen.

00:00:02: Abenteuer Literatur mit Tim Kuse über Geschichten, die raus wollen und Bücher,

00:00:08: die mit uns auf Reisen gehen.

00:00:11: Ursprünglich wollte ich jetzt bei Meilen & Zeilen – wo der Podcast mehr gehört – nur über Literatur oder das Abenteuern-Literatur berichten aber dann lief mir Compass Collective über den Weg und ich habe einfach gemerkt dass es so viele große Themen gibt, die mich berühren und bewegen und die ich gerne in die Welt tragen möchte.

00:00:29: Deshalb gibt es jetzt einen Podcast, der gar nichts mit Literatur zu tun hat.

00:00:33: Und trotzdem in meinen Augen unglaublich wichtig ist.

00:00:35: Compass Collective ist eine NGO die Geflüchtete aus dem Mittelmeer rettet und ich finde deren Arbeit so beeindruckend und weiß auch wie psychisch und physisch belastend das ist dass sich die in diesem Podcast unbedingt featuren und unterstützen möchte und guckt gerne mal in die Show Notes rein wie ihr Compass Coll Detective unterstützen könnt.

00:00:55: Da findet ihr alle Infos und natürlich auch wie ihr diesen Podcast unterstützen könnt.

00:00:59: Ich bin nämlich erst bei Patreon, da könnt ihr einen ganz kleinen monatlichen Beitrag zum Preis eines Kapucinos abschließen.

00:01:06: aber wenn das mehrere Leute machen dann läuft dieser Podcast weiter und ich verdiene vielleicht ein bisschen Geld wieder damit.

00:01:14: Danke schon jetzt!

00:01:15: Und jetzt viel Spaß mit Kompass Collective.

00:01:19: Heute segeln wir dahin, wo es ernst wird.

00:01:21: Zu Gast sind Katja Tempel und Matthias Wiedenlöbert von Kompass Collective.

00:01:25: mit ihrer Trotterma III sind sie im zentralen Mittelmeer unterwegs und spätestens seit der Rettung eines elfjährigen Mädchens in Dezember vierundzwanzig ist ihr Einsatz weit über die Segelszene hinaus bekannt geworden.

00:01:35: Und auch danach blieb ihre Arbeit hochpolitisch und konfliktgeladen etwa als die Trottermadre nach einer Rettungen von zwanzig Menschen im August fünfundzwantig in Lampedusa festgesetzt wurde.

00:01:46: Heute gehen wir also an eine Grenze, an der sich entscheidet was Seemannschaft Verantwortung und Menschlichkeit eigentlich wert sind.

00:01:52: Katja Matthias erst mal vielen vielen Dank dass ihr euch die Zeit nehmt heute dabei zu sein.

00:01:56: Ja sehr gerne

00:01:57: ja total danke.

00:01:59: mich freut das sehr weil ich schon seit vielen vielen Jahren gerne eine Organisation wie eure unterstützen möchte und natürlich durch die Verbreitung mit diesem Yacht Podcast Tour.

00:02:08: und ich frage mich bei Leuten wie euch immer Wie haltet ihr das mental aus?

00:02:12: Ich glaube, dass ist die allerwichtigste Frage.

00:02:14: Dass man das Sehmännische hinkriegt verstehe ich aber wenn du Leute da draußen entweder ertrinken siehst oder beim Ertrinken rettest... ...ich kann mir vorstellen, dass es eine unfassbare Belastung ist.

00:02:23: und Matthias, da du draußen am meisten unterwegs bist, antworte doch gerne auf diese erste Frage.

00:02:28: Ja, ich sag mal so von meinem beruflichen Hintergrund bin ich Krankenpfleger.

00:02:33: Das heißt, ich habe mit Leben und Tod schon was zu tun auch beruflich in meiner Geschichte.

00:02:40: Ich schiene es gut hinzubekommen zwischen den Einsätzen abzuschalten, andere Fokuse zu haben.

00:02:48: Auch noch ein Leben neben der Seegelei zu haben fällt manchmal schwer aber ich versuche es so dass ich da glaube ich ganz gut mit zurecht komme und wahrscheinlich habe ich auch ein bisschen Glück.

00:02:59: Vorhin von deiner metallen Grundausstattung her?

00:03:01: Genau ja

00:03:03: Ja, ich würde da vielleicht ganz gern was ergänzen.

00:03:06: Ich mache ja häufig Einsatzbegleitung und in der Einsatzbeleitung kriege ich das, was da auf Mittelmeer passiert eigentlich auch fast hautnah nicht ganz so nass mit wie die Q an Bord Und für mich ist es aber gar nicht so belastend weil viel belastender wäre für mich zu Hause zu sitzen und nichts tun zu können.

00:03:24: Das sind allen anderen Politikfeldern in denen ich bisher aktiver genauso.

00:03:29: das heißt dieses aushalten einfach von ganz üblen Zuständen, das könnte ich nicht verkraften.

00:03:35: Also da würde ich krank werden und in dem Moment wo ich handle jetzt nicht aufm Wasser aber in der zum Beispiel Einsatzbegleitung oder im Cooling... Da tue ich was und mehr kann ich nicht machen!

00:03:46: Und dann wird es für mich aushaltbar wenn's natürlich für die Menschen auf See nicht aushaltba ist, die die da im Mittelmeer trinken oder Angehörige verlieren.

00:03:56: Jetzt bist du von Beruf auch Hebamme.

00:03:58: Ihr kommt beide aus der Freien Republik Wendland, das heißt ihr habt schon einen gewissen politischen Hauch würde ich mal sagen, der euch vorauseilt.

00:04:06: ist aus dieser ganzen, ich nenne es mal linken Szene auch Kompass-Collective entstanden?

00:04:12: Auf jeden Fall also wir sind mit einem politischen Ansatz in die Sehnotrettung gegangen und sagen Wir haben dabei ein humanitären Aspekt Nicht wie andere NGOs oder viele andere, was auch okay ist.

00:04:25: Die sagen sie haben einen humanitären Aspekt und werden politisiert durch die Repression der italienischen Regierung oder der europäischen Regierung.

00:04:33: Katja und ich wir haben uns beim Kastowiderstand kennengelernt.

00:04:36: Ich habe vorher noch andere politische Sachen gemacht.

00:04:39: also wir sind beide schon seit Jahrzehnten politisch aktiv.

00:04:43: Ich würde noch ergänzen, dass wir ja auch in diesen gewaltfreien Aktionskampagnen, die wir nicht nur gegen Caster oder so gemacht haben.

00:04:50: Ja, auch immer wieder Auseinandersetzungen mit Staatsmächten und Behörden, mit Polizei haben.

00:04:56: Und das ist was wo wir gesagt haben.

00:04:58: Das bringt uns eigentlich in eine gute Position auch Kämpfe vor Gericht zum Beispiel auszukämpfen oder mit Behörde auf Lampedusa weil wir da einen sehr respektvollen Umgang haben mit solchen Institutionen vor allem mit den Menschen, die dort arbeiten.

00:05:15: Aber trotzdem Klartext reden.

00:05:17: Das haben wir erlebt und das können

00:05:19: wir.".

00:05:21: Und genau das ist auch so ein schwieriges Thema finde ich es.

00:05:23: Denn die Rettung selber ist ja gar nicht die Grauzone sondern die Grauzone beginnt irgendwie bei der Frage wer die geretteten wo an Land lassen muss?

00:05:30: Wie starten zivile Retter danach mit Migrations- und Verwaltungsrecht usw.

00:05:36: unter Druck setzen?

00:05:36: Das ist dann das Schwierige, mit dem ihr noch mehr zu kämpfen habt als generell schon da draußen!

00:05:41: Man könnte sagen, wir haben damit zu kämpfen aber es ist halt Teil unserer Arbeit.

00:05:46: Dadurch dass wir ein Segelboot sind können wir nur nach Lampedusa segeln.

00:05:49: also wenn wir mehrere Menschen an Bord haben dann ist das Boot von der Konstruktion ja immer noch stabil bis zu einem gewissen Grad.

00:05:58: Aber menschlich ist es dann trotzdem schon eine humanitäre Katastrophe.

00:06:03: Das heißt die italienischen Behörden können sich eigentlich gar nicht leisten uns nicht reinzulassen oder um zweite Wegesäge zu lassen, weil wir halt ein vulnerables oder ein anfälliges kleines Segelboot sind.

00:06:16: Das ist an der Stelle eine kleine Stärke!

00:06:18: Weil ihr nur dreizehn Meter habt?

00:06:20: Es ist ne Catch aber ihr hattet da ja auch schon... Also jetzt einmal da diese Zweiundzwanzig-Menschen anbaut, das ist ja für ein Dreizehn Meter Schiff schon einiges.

00:06:27: Wir hatten einen Sechzigmal an Bord und das ist dann auch wirklich eine Grenze, da brauchen wir gutes Wetter.

00:06:33: Da können wir natürlich nicht mehr segeln sondern da müssen wir motoren.

00:06:37: aber das Boot liegt noch stabil im Wasser und wir können die Leute noch sicher nach Lampedusa bringen.

00:06:43: Aber da können wir Natürlich nicht tausend Seemeilen mitfahren.

00:06:46: Ja und dem Welle muss klein sein also... Wir hatten auch noch anders mal mehr als sechzig, aber da muss das Wetter gut sein.

00:06:52: Aber von der Konstruktion her, zwanzig dreißig Menschen... Da ist uns das Wett so ziemlich egal.

00:06:59: Was ist denn wenn ihr sechzig an Bord habt und das Wetta kippt?

00:07:02: Also hatten wir zum Glück noch nicht!

00:07:04: Aber da ist ganz klar, wenn das Wetzler zu Kippen droht dann machen wir ein Mayday.

00:07:09: Vorher machen wir einen Mayday Relay bevor wir die Leute am Bord holen und wenn wir sie dann am Bort haben ... Und dass Wetter wird schlecht, dann sind wir halt ja Sehnotfall Und dann passiert dir das Wundersamme.

00:07:19: Dann haben wir eine deutsche Flagge und dann bin ich mir ziemlich sicher, wird Italien, italienische Küstenwachenbote werden mit Freude kommen um uns retten zu dürfen?

00:07:29: Wenn ihr so spektakuläre Aktionen macht wie damals zum Beispiel als ihr dieses Mädchen aus Sierra Leone gerettet habt ist das für euch dann im Grunde also so schlimm?

00:07:38: es dann ja ist gold wert weil dann wird eure Organisation richtig bekannt fast ja weltweit, dass dann mehr Menschen spenden.

00:07:47: Ist das so eine Crux?

00:07:48: Ihr müsst gerne wilde Sachen retten machen tun damit dein Geld reinkommt!

00:07:54: Wir haben ja eigentlich gar nichts Wildes gemacht.

00:07:56: Wir waren zufällig zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, eigentlich haben die Menschen was Wildes und Mutiges gemacht, die sich fast täglich aufs Mittelmeer bewegen.

00:08:06: Und wir waren da und haben das Kind gefunden, was ein riesiger Glücksfall für das Kind war.

00:08:11: Natürlich bringt sowas Aufmerksamkeit, Presse-Öffentlichkeit und auch Menschen, die sagen so etwas will ich unterstützen.

00:08:18: aber es ist total verrückt!

00:08:20: Da retten NGO Boote... Wir sind eine ganz große zivile Flotte.

00:08:25: Fast täglich Menschen aus Seenot und da sind natürlich auch sechzehnjährige junge Männer dabei oder zwanzigjährige jungen Männer.

00:08:33: Und jetzt ist es einmal ein Kind, was auch noch alleine ist und so.

00:08:37: Und dann guckt schon fast... Also das war eine große Öffentlichkeit die wir dadurch hergestellt haben für diese Situation auf dem Mittelmeer.

00:08:44: Guckt die gesamte Öffentlichkeit auf dieses Mädchen und auf die Helden, die in der Trottamar unterwegs waren?

00:08:50: Das haben wir aber auch versucht von uns zu weisen.

00:08:53: Wir wollen uns selber nicht immer präsentieren als die weißen Selvia.

00:08:58: Da gibt es ja so diese Kritik auch, gerade auch an deutschen NGOs dass wir uns selber durch unsere Bildsprache als die Helden darstellen und wir fühlen uns gar nicht als Helden.

00:09:09: Wir supportender Menschen unterstützen Leute auf ihrem Weg nach Europa in ein besseres Leben weil sie nicht anders können, weil die Flüchten müssen.

00:09:19: Wenn jemand uns auf Social Media folgt, dann kann man auch sehen unsere Bildsprache ist eigentlich spendenfeindlich.

00:09:27: Weil wir versuchen Menschen zu zeigen aber nicht mit Gesichtern.

00:09:32: Wir zeigen nicht die Kinder, wir zeigen nicht weinenden Menschen.

00:09:36: Wir versuchen mit den Menschen im Schwangere auch nicht als besondere Person sondern alle Menschen sind gleich und wir versuchen schon einen respektvollen Umgang mit dem Menschen die wir assistieren zu finden.

00:09:49: Und das ist schlecht fürs Portnonee, aber es ist gut für die Seele.

00:09:53: Was ich mich als Seemann frage?

00:09:55: Wieso habt ihr dieses Beetchen gehört?

00:09:56: Ihr wart in der Nacht unterwegs mit dem Motor.

00:09:58: Verstehe ich

00:09:59: nicht!

00:09:59: Nee!

00:09:59: Das war... Wie

00:10:00: schrinnen muss sie geschrien

00:10:01: haben?!

00:10:01: Es

00:10:02: war dunkel und ausfahrt Lampedusa.

00:10:04: Es war direkt auf der zwölf Meilenzone also wir waren noch gar nicht lang unterwegs.

00:10:08: Dann hat die Cockpit-Ku die zwei Menschen, die wacher hatten, am horizonten Licht gesehen und haben sich gedacht okay auf Backboard Und haben sich gedacht, das müssen wir uns mal angucken.

00:10:20: Mach' mal langsamer!

00:10:21: Dann haben sie den Motor runtergedreht und nach Backboard geguckt... ...und auf einmal hörten Sie auf Steuerbord das Mädchen.

00:10:30: Das war zehn, fünfzehn Meter entfernt.

00:10:32: Also das war nicht weit.

00:10:34: Wenn die das Licht auf Backboard nicht gesehen hätten, dann wären sie in der Tat mit Ratternemotor an dem Kind vorbeigefahren.

00:10:44: Jetzt gibt es da auch verschiedene Aussagen, das Mädchen sagt, es wäre drei Tage im Wasser gewesen.

00:10:48: Ein Arzt sagte dann zwölf Stunden.

00:10:50: was habt ihr dafür eine Einschätzung?

00:10:51: Da machen wir keine Einschätzungen!

00:10:53: Wir haben die Informationen von den Mädchen und können sie nicht überprüfen.

00:10:58: natürlich kann man aus medizinischer Sicht die Positionen haben.

00:11:03: dass ist eigentlich gar nicht möglich.

00:11:06: auf der anderen Seite weiß man aus der Seefahrt wundersame Fälle von Menschen gibt, die tagelang in dem Meer überleben.

00:11:14: Obwohl es eigentlich nicht sein kann und vielleicht hatte das Mädchen einfach Glück Vielleicht hat sie in ihrer Verwirrtheit auch eine falsche Zeit genannt.

00:11:24: Das bewerten wir nicht.

00:11:25: Also wir retten das Kind Wir übergeben es an die Behörden Und dann ist gut

00:11:30: Und ihr wisst auch nicht was da aus dem Kind geworden ist oder?

00:11:33: Das ist richtig.

00:11:35: Das ist bei allen Menschen so.

00:11:36: Die werden Lampedusa sozusagen an Land gehen lassen, dass wir das nicht weiterverfolgen.

00:11:43: Es gibt ja bestimmte landbasierte NGOs die dann Menschen, die frisch ankommen auch unterstützen.

00:11:48: aber wir können das nicht leisten und insofern haben wir über ihr Schicksal dann auch nur aus den Medien erfahren.

00:11:55: Und das ist vielleicht auch so ein Punkt der Psycho Hygiene zum Beispiel für mich.

00:11:58: Ich weiß ich mache eine potentiell belastende Situation auf dem Wasser.

00:12:04: Ich weiß viele Menschen davon werden potenziell wieder abgeschoben.

00:12:08: Und ich weiß auch, es gibt NGOs die Menschen an Land unterstützen und dann belaste ich mich nicht mit deren Schicksalen nachdem sie bei uns auf dem Boot waren.

00:12:19: In dem ich das einfach trenne.

00:12:20: Ich habe mein Aktionsfeld auf den Boot und danach vertraue ich auf andere aktivistische Menschen, die die Menschen da unterstützen.

00:12:29: Ihr sagtet eben schon dass es eine ganze Flottelle im Grunde draußen gibt an Organisationen und Booten wie eurem?

00:12:35: Seid ihr vernetzt seid ihr auch da draußen So miteinander verbunden, dass man sagen kann, hier können wir mal mit mehreren Booten hinfahren und helfen.

00:12:44: Es gibt Kommunikation zwischen den Booten bzw.

00:12:46: nicht die Regierungsorganisationen und auch wir hatten schon gemeinsame Rettung.

00:12:52: Also ich erinnere mich spontan an zwei Fälle wo definitiv wir zu zweit gerettet haben.

00:12:58: bei dem einmal haben wir gemeinsam angefangen und beim anderen Mal hat uns ein Boot den Hintern gerettelt beziehungsweise den Menschen bei denen wir assistiert haben weil das war ein eindeutig zu viele für uns.

00:13:08: Das wäre gruselig geworden.

00:13:12: Habt ihr manchmal auch oder spielt bei euch manchmal auch so eine Art Verzweiflung, eine Rolle?

00:13:17: Weil man weiß es hört ja nicht auf!

00:13:18: Es wird nicht besser.

00:13:20: Die Politik versagt an allen Enden... Auf allen Kontinenten.

00:13:25: Wie geht's euch damit?

00:13:26: Oder sagt einfach ne wir machen unseren Job wir retten was du retten ist.

00:13:29: Ja also Ich treffe im Moment auch viele Menschen, die verzweifelt sind angesichts der Situation in der Welt.

00:13:35: Und mir selber geht so meine Kräfte sind begrenzt.

00:13:39: ich kann was machen und das mache ich und dann kann ich auch – das hilft mir – dann ich kann auch bestimmte Themenbereiche komplett ausblenden.

00:13:48: also da weiß ich es gibt eine unhaltbare Situation in Gaza oder es gibt den Ukraine Krieg oder es gib die Ideen die Bundeswehr immer mehr aufzurüsten.

00:14:00: Da würde ich auch normalerweise überall mit auf die Straße gehen und Aktionen zivilen Ungehorsams mit organisieren oder mitmachen.

00:14:07: Aber das bringt ja nichts, also wir können uns nicht teilen, Ich kann mich nicht teil'n und ich mach dann lieber eine Sache richtig Und dass es im Moment dran ist die Seenotrettung und irgendwann wird es dafür ja auch eine Lösung geben.

00:14:19: Also Europa kann ja nicht weiterhin jährlich da mehrere tausend Menschen ertrinken lassen.

00:14:25: Das beschädigt auch die Menschen, die in Europa leben.

00:14:28: Wenn wir so weggucken.

00:14:30: Allein in diesem Jahr geht es in Richtung Achttausend?

00:14:33: Ich habe da eine mentale Grundhaltung des Positivismus – ich hab mir sagen lassen uns das Wort gibt's nicht als Haltung.

00:14:41: Ich habe diese naive Vorstellung, ich möchte Menschen sein lassen, wie sie sind und wo sie sind um was sie machen.

00:14:49: Und ich kann mir das erfüllen und erdenken!

00:14:53: Weil ich ein ganz normaler Mensch bin, wie alle anderen auch können das andere Menschen auch.

00:14:59: Deswegen habe ich groß die Hoffnung, dass sich Menschen irgendwann mal so weit entwickeln, dass sie es schaffen ein Stück weit mehr in Harmonie zu leben und ein bisschen weniger in Aggressionen, ein bisschen wedergeilen Egoismus.

00:15:14: Ja

00:15:15: ist ein herer Wunsch.

00:15:16: Das sieht im Moment überhaupt nicht danach aus!

00:15:18: Das ist ja so das Thema aber davon dürfen wir uns eigentlich nicht anstecken lassen.

00:15:22: Ich wollte euch noch nach dem Boot fragen.

00:15:24: also wo kommt dieses Boot her?

00:15:26: War das generell schon lange in eurer Hand, war das so euer Privatboot?

00:15:30: oder wie entsteht sowas denn?

00:15:32: Auch wieder durch Zufall.

00:15:34: Ich wollte im Jahr die Welt segeln als der kennt und dann ist es aber geplatzt.

00:15:40: und dann habe ich mit Seenotrettung angefangen Und so wussten wir Ende zweiundzwanzig da liegt ein Boot auf den Kanaren dass eigentlich der Besitzerin zu teuer ist.

00:15:52: Aber lieb gewonnen.

00:15:54: Und dann haben wir uns überlegt, ob wir uns das ausleihen und in den Gesprächen haben wir dann festgestellt ne ist schon besser.

00:16:00: Wir kaufen es aber sie kriegt einen Rückkauf recht wenn wir dann irgendwann mal aufhören.

00:16:05: Das ist ein guter Deal!

00:16:06: Genau und so konnte sie sich ein Stück weit von ihrem Boot lösen ohne sofort aufzugeben.

00:16:14: Du warst schon Segler also du weißt wie man ein Boot handiert und warst doch schonmal auf einer Catch.

00:16:19: Ich war exakt auf diesem Boot schon einmal auf einer catch Okay.

00:16:22: Ich habe mit diesem Indie-Weltsegeln, im Jahr two-tausend neunzehn auch erst angefangen zu segeln.

00:16:28: Ach was?

00:16:28: Ich hab achtzehn beschlossen ich reise, ich segel mit der Freundin in die Welt und hab dann gedacht ah verdammt nun mal du warst so nie auf dem Segelboot.

00:16:36: Sehr schön!

00:16:37: Dann bin ich zur Segelschule gegangen weil ich gedacht habe ich muss ein bisschen etwas lernen.

00:16:41: und im Kurs habe ich dann gemerkt ach verdammtes gibt ja Seekrankheit aber nicht bei mir sondern bei den anderen.

00:16:47: das heißt ich habe auch Glück.

00:16:48: ich war bisher noch nie sehkrank.

00:16:51: Ich weiß, das kann trotzdem irgendwann kommen.

00:16:53: Aber ja so bin ich irgendwie so naiver Segler.

00:16:57: Katja wie bist du denn da reingerutscht?

00:16:59: Ja das Spende ist ja dass wir schon im Jahr ein Verein gegründet haben.

00:17:03: Grenzenlos People in Motion LV und den haben wir gegrundet um den Menschen entgegenzugehen die im Jahr in großen Zahlen sich auf dem Weg gemacht haben.

00:17:15: und dort haben wir medizinische Hilfe auf der Balkanroute in mehreren Jahren geleistet.

00:17:21: Und dieses Engagement in der Unterstützung von Geflüchteten Das haben wir dann einfach ausgeweitet aufs Meer.

00:17:29: Und das lag aber auch daran, und da haben wir den Bogen wieder zum Widerstand gegen Atomanlagen oder in Gorleben und im Wendland.

00:17:36: Das lag auch daran weil hier im Wändland ja ist nicht mehr die Notwendigkeit gibt auf die Straße zu gehen.

00:17:41: Das geplante Endlager hoch radioaktiven Müll ist gekippt worden es gibt keine Kastotransporte mehr.

00:17:48: das heißt hier ist ein politisches Vakuum entstanden und wir haben dann auch gesagt Wir stellen dieses Projekt mit diesem Boot auch unter das Motto, dass Wendland schickt ein Schiff.

00:17:58: Das heißt der Heimathafen ist jetzt auch Gorleben weil Gorleben liegt ja eigentlich an der Elbe und hat auch einen ganz kleinen Yachthafen oder so mit ich weiß nicht drei Liegeplätzen oder zehn Ligeplätzen.

00:18:09: und jetzt steht ganz groß unter der Trottamar.

00:18:11: auch immer Gorleben Und die Menschen, die bei uns im Einsatz mitgehen.

00:18:16: Die bekommen auch einen Wendenpass.

00:18:18: also wir fahren auch unter wendländischer Flagge diese Beziehung zum Wendland und auf die Leute hier mitzunehmen und zu sagen guckt mal weiter als nur in euren Backjardt das ist uns immer noch wichtig.

00:18:31: Wie schön ihr seid natürlich auf Social Media unterwegs.

00:18:36: Also ich erfahre es eben auch als Journalist und Reporter der sich ständig gegen rechts einsetzt.

00:18:41: Ich kriege Mails, die ich früher nicht für möglich gehalten hätte.

00:18:45: Wie geht's euch da?

00:18:46: Was kriegt ihr ab?

00:18:49: Ja, da sind wir ja eigentlich so, dass wir sagen, wir machen zwar was Humanitäres aber wir sind politisch unterwegs weil wer auch gegen die Festung Europa gegen ansegeln, weil keiner möchte diese Leute haben oder wenig Regierung zumindest möchten, diese Menschen, die Flüchten haben Wir kriegen eigentlich da wenig Gegenwind.

00:19:09: Also wir sind jetzt beide nicht für Social Media bei uns zuständig, dadurch dass wir so konkret sind, dass wir Bilder zeigen von wer ist in unserer Crew und dann ist eine Ärztin dabei und ein Landmaschinen-Techniker dabei.

00:19:25: Das wird alles so konkret!

00:19:27: Und da fällt es auch schwerer, Hasssprüche oder Mobbing zu machen.

00:19:36: Art von Technik, die wir hier benutzen.

00:19:38: Dass wir möchten dass sich die Leute mit uns verbinden und wie dann das Bindeglied sein können damit die Leute sich auch für die Situation auf dem Mittelmeer öffnen.

00:19:46: Und das scheint ganz gut zu gelingen.

00:19:49: Kriegt ihr genug Spenden rein?

00:19:51: Funktioniert das oder ist es immer so ein Kampf genau am Limit oder sogar unter dem Limit?

00:19:56: Letztes Jahr wären wir wahrscheinlich kostendeckend gewesen wenn wir nicht geplant hätten einen neuen Motor einzubauen.

00:20:03: und man muss leider auch noch sagen kennen wir auch aus unseren politischen Aktivitäten vorher.

00:20:10: Wenn wir eine Idee haben und was machen wollen, dann machen wir das jetzt und nicht in drei Jahren.

00:20:14: Sprich, wir sind bei Freundinnen- und Freunden Betteln gegangen und haben Vorkasse erbeten.

00:20:21: Das heißt hier sind noch mit einem deutlichen Betrag in den Miesen die wir abbauen müssen.

00:20:28: Wir haben damit schon angefangen aber es ist noch ein Betrag der auch den Wert des Bootes übersteigt.

00:20:32: also ein paar Spenden einsammeln, um überhaupt unseren Staat finanzieren zu können.

00:20:37: Aber wir laufen und die Menschen, die uns das Geld geliehen haben, wissen, dass wir gute politische Arbeit machen verlässlich aus deren Sicht politisch korrekt.

00:20:49: Und sie wissen auch im schlimmsten Falle ist das Geld verbrannt.

00:20:52: Das wünscht sich keiner aber von daher sind wir da sehr motiviert das Geld zurückzuzahlen.

00:21:00: Ich muss dazu sagen, Matthias untertreibt manchmal ein bisschen in Bezug auf unsere finanzielle Situation.

00:21:04: Natürlich finanziert sich das irgendwie und sei es nun über ganz viele Schulden.

00:21:09: Das heißt aber wir sind stark angewiesen auf manchmal größere Förderprojekte von Stiftungen oder so... Menschen, die so Fördermitgliedschaften bei uns abschließen.

00:21:20: Die sagen so ich gebe euch zwischen fünf Euro und fünftig Euro im Monat manche sogar hundertsechzig Euro im monat Und das sind Summen mit denen wir rechnen können.

00:21:29: also manchmal gehen wir in den Einsatz und haben gerade nochmal drei tausend euro auf dem Konto.

00:21:33: Das reicht dann noch mal für den sprit irgendwie dass fühlt sich nicht gut an aber so so arbeiten wir schon die letzten dreißig Jahre in den unterschiedlichen Kampagnen und wenn wir gute Arbeit machen denn finanziert sich auch irgendwann alles.

00:21:47: Da sind wir ja auch ein Stück mutig, also wir sind auch schon in den Einsatz gefahren.

00:21:51: da war das Geld nicht da um auf Lampedusa tanken zu können und trotzdem sind wir gestartet und während der Fahrt ist dann das Geld reingekommen um auf lamedusa tankend zu können.

00:22:01: Und wir reden bei unserem Tank kein Nicht übern Tank für hunderttausend Euro, ne?

00:22:05: Da geht es um einen Tank für ein paar Hundert Euro.

00:22:08: Also hier sind manchmal wirklich Spitzaufknopf losgefahren weil wir einfach sagen Es ist richtig was wir machen.

00:22:14: Wir lassen uns sich abhalten, wir lassen uns nicht abschrecken!

00:22:16: Wir machen Poat.

00:22:17: Ja ihr seid so eine Art Lebenskünstler aber als eben als NGO-Künstler ne?

00:22:21: Danke.

00:22:22: und für euch draußen auch kompas-collective.org.

00:22:26: Alles mit C geschrieben, wir schreiben euch das in die Show Notes.

00:22:28: also ihr könnt da spenden und ihr merkt wie wichtig das ist und was für eine tolle Arbeit die beiden leisten.

00:22:33: Ich würde gerne noch von euch wissen könnt ihr verraten wie viel ihr im Jahr bräuchte damit es zumindest auf plus minus null läuft wo ihr dann persönlich ja noch nix verdient habt?

00:22:40: Nee, persönlich verdienen wir daran gar nichts.

00:22:42: Ne ne genau!

00:22:43: So so zwarhundertfünfzigtausend vielleicht wenn man da mal nicht so große Investitionen machen ein paar zehn tausend Euro weniger aber so zweihundertzweihundert fünfzigtaussend das ist unser Jahresumsatz den wir brauchen.

00:22:56: Kannst du sagen wohin das Geld fließt?

00:22:58: Teilweise in Reisekosten weil wir auch Menschen die Teilnahme ermöglichen wollen die ihre Reise kosten.

00:23:06: nicht selber bezahlen können.

00:23:09: Motoren relativ viel auch, weil der Wind manchmal nicht so will wie die Distress.

00:23:17: Wir haben Liegeplatz und das ist auch gut für unsere aller Psyche.

00:23:23: wir haben eine sehr günstige Unterkunft in die Karte wo wir Vorbereitung und Nachbereitungen machen können.

00:23:29: also besonders für die Nachbereitung ist das interessant denn wenn belastende Momente auf dem Schiff passiert sind dann ist es gut.

00:23:34: man geht raus aus der Umgebung der Belastung und bereitet sich nach in einer sicheren anderen Atmosphäre.

00:23:42: Ja, Reparaturen bot jetzt.

00:23:44: der Motor hat etliche Zehntausend Euro gekostet.

00:23:48: ja so verschwindet das Geld.

00:23:51: Und unsere Fuß davon haben wir noch nichts gesagt.

00:23:53: es kommen immer neue Menschen die sich drei Wochen Zeit nehmen und mit in einen Einsatz gehen Und da bieten wir, so wie Matthias gesagt hat zum Teil Reisekosten an für diejenigen, die es nicht selber tragen können weil sie nicht berufstätig sind oder so.

00:24:07: Wir zahlen natürlich Unterkunft und Verpflegung dann auch immer für diese kompletten drei Wochen.

00:24:12: Das summiert sich über das Jahr schon auch.

00:24:15: Ein großer Batzen ist auch einfach in Standhaltungen.

00:24:18: alle Kosten, die Umversicherung, Nügegebühren voller Trottelmaat III, die sich darum bewegen.

00:24:25: Im kleinen Lagerraum haben wir der Goldwert.

00:24:28: Ihr macht das wahrscheinlich so lange bis ihr umkippt, ne?

00:24:31: Definitiv nicht.

00:24:32: Also das ist auch ganz schön glaube ich bei uns.

00:24:35: also man kann schon sagen dass die Initiative sehr stark von uns aus ging um es mal ganz vorsichtig zu formulieren.

00:24:42: aber wir haben jetzt schon angefangen uns darüber Gedanken zu machen wie wir uns rausnehmen um es anderen zu übergeben und jetzt nicht im Sinne Hier jetzt macht mal, sondern wirklich einen Fließ in den Übergang hinzukriegen.

00:24:58: Und ich finde es total schick das Gefühl zu haben dass ich nicht irgendwann mal da als noch älterer weißer Mann verbittert auf dem Boot bin alles besser weiß und keiner mehr mit mir reden will weil ich das schon hunderttausend Jahre mache.

00:25:13: Da finde ich's viel schöner zu wissen Es gibt andere Menschen die das Projekt übernehmen dann auch am Anfang seit Hundertzehn Prozent geben und dann später hundert Prozent und dann immer noch frohen Mut ist, glücklich mit positiven Grundhaltungen herangehen.

00:25:29: Und da glaube ich sind wir richtig cool, dass wir schon im dritten Jahr den Weitergabeprozess angestoßen haben.

00:25:38: Den Entwicklungsprozess?

00:25:40: dass das Projekt sich auch weiterentwickelt und wir sind in der Entscheidungsgruppe, sind wir vier Menschen die zusammen die Entscheidung fürs Gesamtprojekt fallen.

00:25:49: Und drumherum haben wir aber mittlerweile zwanzig ganz unterschiedliche Menschen, die bestimmte Verantwortungsbereiche einfach haben.

00:25:57: Und das ist natürlich ganz toll.

00:25:58: also weil zweit kann man das nicht wuppen zu viert auch nicht sondern wir brauchen diese zwanzige Leute und wir brauchen dann aber auch die Werft Crew die einmal im Jahr kommt Leute, die sich handwerklich auskennen mit Booten und da zwei bis sechs Wochen Zeit geben.

00:26:14: Und wir brauchen die Seglerinnen und Nicht-Segler, die kommen und drei Wochen mit innen Einsatz gehen.

00:26:21: Habt ihr mitgerechnet wie viele Menschenleben ihr schon gerettet habt?

00:26:24: Ja, da gibt es auch eine Statistik.

00:26:26: Aber du siehst ... Da gucken wir nicht rein!

00:26:27: Wir

00:26:28: haben mitgerechnet und es waren auf jeden Fall schon über tausend Menschen.

00:26:32: Wir nehmen ja nicht alle Menschen an Bord sondern wir bleiben bei dem Seenotfall und versuchen die Behörden zu motivieren, die italienischen Behörde zu kommen und zu retten weil das eigentlich viel günstiger ist wenn so ein echtes Rettungsboot kommt.

00:26:50: Zivile ist Boot, da die Rettung machen.

00:26:53: Da haben wir zwei tausend siebenhundertneun und dreißig Menschen bisher unterstützt auf dem Wasser bis das sie dann gerettet wurden und davon haben wir sechs hundert elf an Bord genommen.

00:27:07: Wenn ihr die Leute dann im Wasser lasst also die sind dann sicherlich noch in einem Boot oder wie stelle ich mir das vor?

00:27:12: Also die lassen ja nicht schwimmen.

00:27:13: Nein nein

00:27:13: nein rein.

00:27:14: wenn wir die Menschen Da lassen wir sie sind, dann sitzen die sicher auf ihrem Boot.

00:27:18: Dann haben die eine Rettungsweste an und von uns bekommen.

00:27:22: Und dann haben die von unserem Wasser bekommen und dann von uns auch ne Rettungstecke bekommen.

00:27:26: Es gab ganz wenige Momente wo wir eigentlich hätten die Menschen an Bord nehmen wollen weil das Wetter so bescheiden war.

00:27:36: aber es war dann so schlecht dass Wetter nicht mal wir unser Dingy lauschen wollten weil es dann auch ne Gefährdung für die Crew ist.

00:27:43: Und da waren wir dann quasi mental darauf vorbereitet.

00:27:46: Irgendwann kommt der Moment, wo wir unsere Rettungsinseln... Da haben wir ein paar auf Inreserbe, dass wir irgendwann Rettungsinseln rausschmeißen müssen und dann Person-Overboardmanöver machen müssen.

00:27:56: Fünfzigmal, fünfzigmal im Wissen das nicht fünftigmal schaffen.

00:28:02: Aber jedes Mal hatten wir auch bisher Glück, kam in solchen Situationen die italienische Küstenwache.

00:28:08: Ich danke euch beiden sehr!

00:28:10: Ich wünsche euch ganz, ganz viel Erfolg.

00:28:12: Möglichst viele Spenden kompas-collective.org.

00:28:16: und wirklich ja ich ziehe meinen Hut für euch.

00:28:18: es ist bewundernswert was ihr macht und toll dass es Menschen wie euch gibt.

00:28:21: danke!

00:28:22: Ganz herzlichen Dank für deinen Interesse und diesen tollen Podcast.

00:28:25: auch Ja vielen dank.

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