#151 Ronald Reng: Der deutsche Sommer. Als 2006 plötzlich die Leichtigkeit einzog
Shownotes
Hier gibt´s Infos auf Facebook zum deutschen Sommer: https://www.facebook.com/Spieltage/posts/der-klang-des-sommersich-war-misstrauisch-als-ich-eine-nachricht-von-einer-unbek/1402901498310934/
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00:00:01: Meilen und Zeilen, abenteuer Literatur mit Tim Kuse.
00:00:06: Über Geschichten die raus wollen und Bücher, die mit uns auf Reisen gehen.
00:00:10: Es gab mal einen Sommer.
00:00:11: da war Deutschland für ein paar Wochen ein erstaunlich angenehmer Ort.
00:00:15: es war der Sommer in dem Deutschland plötzlich leicht wurde Indem unser Land sich unerhörterweise selbst mochte.
00:00:20: Der Sommer ist im eigenen Land Fanmeilen, Fahnen, Klinsmannschaft Und selbst nachdem aus im Halbfinale gegen Italien blieb das Gefühl, dass hier gerade mehr passiert als nur Fußball.
00:00:32: In der deutsche Sommer fragt Ronald Reng, warum unser schwieriges Vaterland für ein paar Wochen so offen, fröhlich und fast verliebt in sich selbst sein konnte?
00:00:40: Und was von diesem Gefühl zwanzig Jahre später noch übrig ist.
00:00:43: Ronald erst mal danke, dass du dir Zeit nimmst für meine Zeilen!
00:00:46: Ja sehr gerne Tim ich bin gespannt auf deine Fragen.
00:00:49: Dein Buch stellt gleich am Anfang eine große, fast schöne Frage.
00:00:51: wie ich finde kann eine ganze Nation den Sommer ihres Lebens haben.
00:00:55: Und dann frage ich mich, weil es hier ja auch ums Schreiben geht.
00:00:58: War die Frage der Ausgangspunkt des Buches?
00:01:00: Also war das quasi die Initialzündung oder kam die Frage erst nach der wahrscheinlich sehr langen Recherche auf?
00:01:06: Die Frage an sich kam tatsächlich beim Schreiben aber die Ausgangsfrage war ganz ähnlich.
00:01:10: War dieser Sommer wirklich so schön wie wir ihn erinnern?
00:01:13: Das war so die Ausgangsposition.
00:01:15: Weil gerade in der heutigen Zeit mit diversen Krisen, die die ganze Welt betreffen angefangen von Russlands überfall auf die Ukraine Bei vielen, vielen Freunden in Privatgesprächen.
00:01:26: Irgendwann immer der Satz durchsprach... Ach Mensch!
00:01:29: Weißt
00:01:29: du noch?
00:01:30: Weißt Du noch wo wir vor zwanzig Jahren waren?
00:01:32: Wie schön es vor zwantig Jahren ist, weißt Du doch noch genau.
00:01:35: und da hatte ich gefragt Ja, ich erhebte auch sehr schöne Erinnerungen an diesen schwebenden Sommer.
00:01:41: aber war die Weltlage damals wirklich so viel besser?
00:01:44: Das war so die Ausgangsfrage und dann habe ich mich in die Recherche gestürzt.
00:01:49: Und hatte schon das Gefühl, dass der Sommer des Lebens von Deutschland war.
00:01:54: Genau richtig!
00:01:55: Es war halt eigentlich eine schwierige Ausgangslage.
00:01:58: Also wir hatten ... War ein Fußballerisch schon mal gesehen, im Jahr zwei-tausendvier diese katastrophale EM?
00:02:02: Dann hatten wir eine hohe Arbeitslosigkeit.
00:02:04: es kamen diese Pieserstudie raus.
00:02:05: da schreibst du ja alles in deinem Buch.
00:02:07: Wir hatten Schnee am dreißigsten Mai zweitausendsechs, das schreibste auch.
00:02:10: also es war so richtiges Scheisswetter.
00:02:12: Und dann auf einmal kommt dieser Sommer, die Sonne scheint.
00:02:14: Die ganzen sechs Wochen durch und das war irgendwie alles anders.
00:02:18: plötzlich?
00:02:18: Wie kam es dazu?
00:02:21: Ja ich glaube zur Ehrlichkeit gehört dazu dass wir schon in so Vorfeierstimmung waren.
00:02:27: also Es gibt zum Beispiel die Neujahrsansprache von Angela Merkel zum ersten Januar, two-thausendsechs wo sie sagt, die Welt wird in diesem Jahr im Jahr zwei tausend sechs auf uns schauen, wie seit dem Fall der Mauer nicht mehr.
00:02:42: Also es war schon auch von der Politik dieses Gefühl geschürzt.
00:02:46: da passiert etwas ganz Einmaliges und diese Weibs, diese Schwingungen wurden dann im Volk offenbar aufgenommen.
00:02:53: Da will man dabei sein bei der Weltmeisterschaft und natürlich wie immer vor jeder Weltmeisterchaft In Deutschland, wir sind ja ein Volk das sehr auf die möglichen negative Folgen schaut.
00:03:05: War da eine große Anspannung?
00:03:06: Kann das gut gehen wie du sagst?
00:03:08: Die Fußballmannschaft ist zu schlecht!
00:03:10: Oh Gott jetzt schneit es hier noch bis auf siebenhundert Meter herunter unsere Stadien ob die die Sicherheits den Sicherheitsvorkehrungen genügen werden.
00:03:19: und wirtschaftlich hat sich Deutschland selber als kranken Mann von Europa angesehen nach tatsächlich jahrelanger Wirtschaftskrise.
00:03:27: also die Reden Die vor der Weltmeisterschaft, im Jahr war es noch in Deutschland gehalten.
00:03:34: Wenn man die heute hört könnte man denken sie sind zur heutigen Zeit gehalten.
00:03:38: also das muss doch was passieren durch in Deutschland ein ruck durch Deutschland gehen.
00:03:42: Die Industrie wandert ab das wird nie mehr wieder gut werden.
00:03:45: unsere gute zeit ist vorbei und dann kam dieser Sommer und alle wollten unbedingt dass es gut wird.
00:03:51: ja und es wurde mehr als gut.
00:03:53: Es wurde überwältigt.
00:03:54: Es ist auch nicht verklärt im Nachhinein, wie du eben in dein Buch schreibst.
00:03:58: Das war einfach ein außergewöhnlicher Sommer!
00:04:00: Ja also es kamen viele, viele Faktoren dazu.
00:04:03: Der größte Faktor ist dass tatsächlich die Fußdeutsche Fußballmannschaft Momente geschaffen hat Die alle überwältigt haben und mitgerissen haben.
00:04:12: Also im Fußball das ist ja so.
00:04:13: Du kannst einen Spiel Wie letztes Jahr zum Beispiel Paris Saint-Germain Im Champions League Finale gegen Intermeyland fünf zu null gewinnen.
00:04:21: Spielst ein wahnsinnig gutes Spiel Aber Gerit schneller in Vergessenheit und packt die Leute nicht so, wie wenn etwas völlig Unerwartetes Überraschendes im Fußball geschieht.
00:04:33: Das lieben die Menschen.
00:04:35: und da es ging schon los.
00:04:36: Im allerersten Spiel – Die Weltmeisterschaft hatte kaum begonnen.
00:04:40: nach sechs Minuten schießt Philipp Lahm ein unfassbar schönes Tor.
00:04:44: Du wirst wahrscheinlich erinnern auf
00:04:46: diesen
00:04:47: gebogenen Weitschuss ins Tor von Costa Rica.
00:04:51: Und dann
00:04:51: der Höhepunkt als wirklich alles losging Das Spiel gegen Polen, das zweite Spiel steht null zu null.
00:04:56: In der letzten Minute schießen Klose und Ballak zweimal an die Latte.
00:05:01: alle denken oh mein Gott in den letzten Minuten das wäre es gewesen.
00:05:04: Alle glauben das Spiel ist eigentlich vorbei bei Null zu Null.
00:05:07: Und dann kommt David Odonko Der unglaublichste der unwahrscheinlichsten Nationalspieler überhaupt Sprintet den rechten Flügel herunter.
00:05:16: Da steckt noch mal relativ schlechte Flanken und in dem Moment schlägt er die perfekte Flanke macht das eins zu null.
00:05:23: Das ist diesen Moment, hat niemand mehr erwartet und diese Schönheit des Moments hat alle mitgerissen.
00:05:29: Und so kam dieses Sommerfiebergefühl in Gang und dann kommt tatsächlich hinzu dass die Politik diese Party gut vorbereitet hatte.
00:05:37: also es war ja zum ersten Mal eine Weltmeisterschaft die nicht nur in den Stadien stattfand sondern mehr in den städten durch die Fan-Mailer.
00:05:45: Also da konnte sich auch die Fröhlichkeit entfalten.
00:05:48: Wo warst du damals?
00:05:50: Ich war bei der Arbeit.
00:05:53: Schweiß-Dreibens, ich war damals noch klassischer Fußballreporter und reiste also quer durch Deutschland in Orte, in die man sonst nicht kommt weil dort dann die anderen Nationen ihre Trainingscamps hatten.
00:06:06: Also ich erinnere mich an einen wahnsinnig guten Käsekuchen den ich immer in Billerbeck gegessen habe.
00:06:11: das wirst du nicht wissen wo das ist oder?
00:06:14: Also es klingt nach Ostwestfaden,
00:06:16: aber
00:06:16: vielleicht lieg ich falsch.
00:06:17: Ich komme
00:06:18: aus Detmolz, deshalb kenn' ich Bilderbeck.
00:06:19: Ich glaub gegen die hab ich mal gespielt
00:06:21: als Torbass.
00:06:22: Bei Münster war das ja und da war die serbische Nationalmannschaft mitten im Wald.
00:06:27: Da habe ich dann auch serbischen Journalisten mitgenommen ins Hotel weil die irgendwie keine Autor hatten und sechs oder drei Kilometer vom Bilderbecken laufen mussten.
00:06:36: Bin nicht mit sechs serbischem Journalisten im Auto gefahren.
00:06:40: Oder ich war in Rotenburg an der Wümmel.
00:06:43: Trinidad und Tobago stationiert.
00:06:46: Und da dachte ich, da gehe ich hin und mache ein Interview mit einem Stürmer.
00:06:50: Jason Scotland hieß der.
00:06:52: Das sind wahrscheinlich dann so zehn Leute wie immer bei so einem Training.
00:06:55: Dann komme ich dahin und war beim Training von Trinidat und Tobaco am Dorfspotplatz von Rotenburg an der Wümme mindestens zwei tausend Leute.
00:07:03: Weil man musste ja dabei sein im Sommer zweitausend sechs irgendwie bei dieser Weltmeisterschaft.
00:07:08: und wenn es nur das Training von Trinidad und Tobago war.
00:07:11: Und ich weiß nur, wie der Jason Scotland der Stürmer dann zu mir gesagt hat was ist denn mit euch Deutschen los?
00:07:17: Hier sind ja mehr Leute beim Training als bei mir in bei FC St Johnston in Schottland.
00:07:23: beim Spiel im Stadion sind also diese tatsächlich.
00:07:27: dieses Gefühl da muss man dabei sein auch schon durchaus ein Event-Gefühl aber auch ein seeliges Gefühl hat gesagt das Leben es schön das steckt die Leute an und wo irgendwie Ein Fitzel-WM war und wenn es das Training von Trinidad war, waren die Menschen.
00:07:43: Ja ich war noch als Reporter damals für Premiere was heute Sky ist noch dabei in Japan und Südkorea.
00:07:49: Dann gab's die Kirchpleite.
00:07:50: Ich war dann arbeitslos Und hab' langsam wieder einen Job reingefunden War beim Norddeutschen Rundfunk aber nicht mehr beim Sport Sondern war tatsächlich einfach nur Fan Zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Fan bei einer WM auch noch im eigenen Land Und ich habe das wirklich so erlebt.
00:08:04: Wir tun uns ja so schwer mit schwarz-rot-gold und so.
00:08:07: Und auch ich hatte einen lächerlichen Irokesen auf, diesen schwarz-, rot-goldenen Irokesen... ...und fühlte mich damit wohl und es war irgendwie nicht komisch.
00:08:13: Es hat sich viel verändert für uns.
00:08:15: Plötzlich war's okay in diesen vier Wochen Deutschland-Fan zu sein.
00:08:19: Zumindest Deutschlands Fußballfan zu sein!
00:08:22: Das ist ein Phänomen was wir vorher noch nie erlebt hatten außer vielleicht beim Fall der Mauer.
00:08:27: also dass man eine WM mit dem Fall der Mauer vergleicht, ist ja schon verrückt.
00:08:30: Ja
00:08:30: aber es durchaus zu vergleichen von der gesellschaftlichen Bedeutung.
00:08:34: also das ein ganzes Land zusammen kam und quasi für vier Wochen lang dasselbe fühlte nämlich einen sehr Party orientierten Patriotismus, würde ich mal sagen.
00:08:46: Also der auch die Welt umarmend war.
00:08:48: Es wurde ja gefeiert mit den Leuten aus Ghana und mit den Leute aus Trinidad.
00:08:53: Und viele Deutsche schwenken sowie du die deutsche Fahne am Mittwoch oder am Dienstag gegen Polen.
00:08:58: Und am nächsten Tag schwenkten sie dann japanische Fahnen weil gerade Japan gegen Australien spielte oder sowas.
00:09:04: Das war tatsächlich Patriotismus im besten Sinne ein weltoffener fröhlicher Patriotismus.
00:09:12: Auch da muss man sagen, wenn man es wieder die Nostalgie ein bisschen herunterholen will.
00:09:16: Spielte natürlich auch wieder die... Ja die zeitgemäßen kapitalistischen Gedanken mit rein, dass das einfach das Marketing war viel besser als je zuvor und viele Firmen dachten sich ja jetzt kann man auch mal mit Deutschland fahren gut Geld verdienen.
00:09:32: Also diese diese Marketing Artikel dieses Merchandising war auch zum ersten Mal in dieser Menge da.
00:09:38: Das gab es ja bei vorherigen Weltmeisterschaften auch nicht.
00:09:42: Wir verdrängen auch ein bisschen, wenn wir denken es war zum ersten Mal dass die deutschen Flaggen wie wild geschwenkt wurden.
00:09:49: Also auch bei vorherigen Weltmeisterschaften du hast angesprochen, zwei tausendzwei als die deutsche Mannschaft zurückkam als Finalist aus Japan und an Frankfurter Römer war alles voll mit deutschen Fahren.
00:10:02: nur wurde halt bei vorherigem Weltmeisterchaften die Fahne quasi nur nach Siegen geschwenk für eine halbe Stunde und dann wurde sie wieder eingerollt.
00:10:10: Und bei der Weltmeisterschaft-Sechs war diese Fahne eben für alle vier Wochen omnipräsent, aber aus Ausdruck der Feier.
00:10:20: Stell dir vor also wir hatten ja vor zwei Jahren eine EM im eigenen Land.
00:10:24: und stell dir vor wir werden jetzt nicht so doof und unglücklich gegen Spanien in den Viertelfinale ausgeschrieben sondern wir hätten es da auch sagen wir mal ins Finale geschafft.
00:10:31: Glaubst du es wäre etwas Ähnliches passiert oder war das einfach nicht die Zeit?
00:10:34: Ich glaube es war weniger ein Problem der Zeit Sagen wir so, die Zeit war deutlich pessimistischer und auch zu Recht.
00:10:42: Aber ich glaube dass sich so eine Weltmeisterschaft lösen kann von den Problemen einerzeit.
00:10:47: aber im Jahr hat es schon gravierende Unterschiede also angefangen von der staatlichen Unterstützung.
00:10:53: Die wurde längst nicht so aufgepumpt ausgebauscht.
00:10:57: Die Europameisterschaft ist wie die WM in dem Jahr.
00:11:01: Kleines Beispiel der Kulturetal des Staats für Kulturveranstaltungen rund um die WM war zwei Tausendsechs, dreißig Millionen Euro.
00:11:11: Zwei Tausendsvierundzwanzig nur noch zehn Millionen Euro.
00:11:14: also diese Veranstalte wurde schon allein vom Start des Seiten nicht so groß gesehen.
00:11:19: dann war das Wetter deutlich schlechter es regnete also viel.
00:11:23: Dann hat obwohl die deutsche Mannschaft gut gespielt hat.
00:11:26: Zweitausendvier und zwanzig hat sie eben nicht diese mitreißenden Momente geschaffen.
00:11:31: Also wenn du mal überlegst, im Jahr zwei Tausend vierundzwanzig.
00:11:33: Da gab es einen Fünf-Null gegen Schottland war nett.
00:11:37: Es gab dann einen Unentschieden gegen die Schweiz ein mühsamen Sieg gegen Dänemark und dieses ja dramatische Handspiel was er eher negativer Moment war und erwartet von der Spanier des Kukurea.
00:11:49: also da hätte sozusagen noch so einen Moment gebraucht der alle mitreißt.
00:11:52: Wenn sie das Spiel gegen Spanien zum Beispiel irgendwie dann doch noch gewonnen hätte umgebogen hätten.
00:11:57: in den letzten Minuten Hätte so ein Moment sein können, aber ich glaube das große Problem oder das was gefehlt hat war ganz banal.
00:12:04: Zwei-tausend sechs war das erste Mal und so schön wie beim ersten mal ist es nie mehr.
00:12:10: also diese Fanmeilen waren zwei tausend sechs total neu.
00:12:13: alle waren neugierig begeistert davon.
00:12:16: Zweitausend vierundzwanzig ja gut dann gehen wir halt auch nochmal auf.
00:12:19: die Fanmeile macht man so na?
00:12:20: Also die die Euphorie das ersten Mal zwar nicht mehr die kann's nur einmal geben.
00:12:26: Der Begriff Public Viewing kam dann ja erst so richtig auf in der Zeit.
00:12:30: Wir stehen jetzt wieder vor einer WM, die in ein paar Tagen losgeht und also ich bin noch nicht im WM-Fieber oder Vorstimmung.
00:12:37: Ich hab noch gar nichts!
00:12:38: Also ich habe eine enttäuschendes Champions League Finale gesehen – ein Larnespiel gegen Finnland.
00:12:43: Ja wie geht's denn dir?
00:12:44: Bist du schon so'n bisschen in WM Stimmung?
00:12:46: Ja, ich habe zumindest eine Neugierde und so eine kleine Vorfreude auf dieses Nachtsfußball schauen.
00:12:53: Also, was ich zum letzten Mal bewusst, aus den Sechzehn jähriger gemacht habe.
00:12:58: Mexiko!
00:12:59: Und ja ist die Weltmeisterschaft in Mexiko war genau da lief dann so nachts um ein Uhr Deutschland gegen Marokko und die Eltern waren schon im Bett und ich war mit drei Freunden vom Fernseher.
00:13:09: das fühlte sich als sechzehntjähriger schon so ein bisschen wie kleines Abenteuer an.
00:13:13: also diese Schwingungen hoffe ich dass sie zurückkommen dass man sinnlos nachts aufbleibt um irgendwie Iran gegen Ägypten zu schauen und am nächsten Morgen halb verschlafen durch die Welt tabst.
00:13:24: Darauf freue ich mich, und ich freu mich schon noch auf den Fußballen auch auf die deutsche Mannschaft.
00:13:28: Ich finde sie haben schon eine wahnsinnige Kreativität im Angriffsspiel.
00:13:32: Und wenn die anfangen auf ganz kleinem Spielraum zu kombinieren mit kurzen Passen da im Gegner Strafraum obwohl sieben acht Leute um sich rumstehen also wird's Musyalla Auch Lennart Karl, Sané
00:13:46: auch am Ende nur meine Iris-Szene.
00:13:48: Genau so gibt es
00:13:49: eine Vielzahl
00:13:50: von sehr kreativen technisch ganz feinen deutschen Spielern.
00:13:54: also wenn wir ehrlich sind individuell ist die Mannschaft um Klassen besser als die Mannchaft von zwei tausend sechs
00:14:00: eindeutig gar keine Frage.
00:14:02: Wir sind beide Jahrgang siebzig und wir waren jetzt schon dreimal Weltmeister ne?
00:14:05: Also seventy-neunzig und Zweitausend vierzehn.
00:14:09: glaubst du wir werden noch mal Weltmasse in diesem Leben Oder gar in diesem Jahr?
00:14:14: Ich bin Fan von Eintracht Frankfurt und ich glaube immer noch, dass ich mal Deutscher Meister in diesem Leben werde.
00:14:19: Das letzte Mal war...
00:14:20: Es geht mir als Glabber-Fan genauso!
00:14:23: Ja du hast zumindest mein Leben.
00:14:24: Das letzten Mal war elf Jahre vor meiner Geburt.
00:14:26: also von daher ist ja dieses Glauben Teil des Fußballfans sein oder für das Fußball liebhabers und deswegen glaube ich an die unmöglichsten Dinge im Fußball.
00:14:36: Du nennst dein Buch nicht Sommermärchen, was ja irgendwie nahegelegen hätte.
00:14:39: Wahrscheinlich weil der Begriff einfach irgendwie zu kitschig ist und fast verlogen würde ich sogar sagen.
00:14:43: Sondern du nennest es der deutsche Sommer?
00:14:45: Wie bist du auf den Titel gekommen?
00:14:47: Also zum einen hast du recht ... Sommermärtchen stand so abgegriffen, weil jeder diesen Begriff benutzt und ich finde schon halt Anspruch an einem Buchautor oder Schriftsteller ist dass er Dinge neu beschreibt, mit eigenen Worten beschreibt.
00:15:02: Und der deutsche Sommer war aus verschiedenen Perspektiven für mich schön.
00:15:07: also zum einen gibt er den deutschen Herbst als die RRF, und ich fand der Deutsche Sommer ist so ein Gegenbegriff dazu als tatsächlich mal die Zeit sehr schön war es etwas Schönes passierte.
00:15:21: und dann finde ich ja schon das haben wir schon angeschnitten dass der deutsche Sommer in doppelter Hinsicht, also als Deutschland den Sommer seines Lebens erlebte und gleichzeitig als dieses Deutsches Sein alle mit eingeschlossen hat.
00:15:36: Und ein umarmender Griff war und das nicht mehr benutzt wurde, dass Deutsch sein, um irgendjemanden auszugrenzen sondern ein weltumarmender Patrytismus war.
00:15:47: Man hätte das Buch ja auch anfangen können mit dem Ausscheiden zum Beispiel.
00:15:50: Also ich glaube, der Piero war es, der uns dann endgültig ausgeschossen hat im Halbfinale.
00:15:55: aber du beginnst mit Thomas Reiter, der während des Halbfinales im Weltall war und da auch schwerelos war.
00:16:00: wie bist Du als Autor auf diesen Einstieg gekommen?
00:16:03: Und wann war Dir klar?
00:16:04: dass ist eigentlich ein Bild.
00:16:05: was für das ganze Buch passt diese Schwerelosigkeit von Reiter in den Weltall?
00:16:10: Genau also zunächst mal war mein Interesse an dem Astronauten Tomas Reiter Einfach nur, dass ich gelesen habe in irgendeiner Zeitung als von dir angesprochen Deutschland gegen Italien ausgeschieden ist im Halbfinale am vierten Juli meine ich.
00:16:25: Einer hat davon nichts mitgekriegt Thomas Reiter weil er im Weltall war Weil er gerade gestartet war mit der Raumfair Discovery zur internationalen Raumfahrstation und da war ich erst mal neugierig, weil der war ein halbes Jahr da oben.
00:16:38: Wann hat der das eigentlich erfahren?
00:16:40: Ist ja der wirklich einen halben Jahr rumgeschwirt und wusste gar nicht was Deutschland ausgeschiedene ist?
00:16:44: also das war meine meine ursprüngliche Neugierde, um Thomas Reiter zu kontaktieren.
00:16:49: Und dann ist mir irgendwann in diesem Prozess, wo ich dachte mit dem muss ich sprechen, schon klar geworden der steht ja eigentlich wirklich sinnbildlich für ganz Deutschland.
00:16:58: Für dieses schwere Lose, für dieses Schwäben.
00:17:01: also während ein ganzes Land glaubte dass plötzlich alles so leicht geht war ein Mann tatsächlich schwerelos und das war die Idee mit mit Thomas Reitert zur Beginn.
00:17:12: Ja spannend!
00:17:12: Ganz ganz schönes Bild Hört den Namen Thomas Reitern.
00:17:17: Also wer war denn das nochmal?
00:17:18: Und dann, ach ja!
00:17:19: Dieser Astronaut und das ist so ein tolles Bild und es passt genau.
00:17:22: Auch das haben wir so in dein Buch gefallen.
00:17:24: Eines der ersten Kapitel handelt von einem bayerischen Dorf dass ein WM-Camp so einen Fancamp ablehnt und zwar aus Sorge für Hooligans vor Waldbränden und irgendwie gestressten Kühen.
00:17:33: Musstest du erst mal zeigen wie misstrauisch und verkrampft Deutschland vor der WM war damit man übergreift was im Laufe der WMs passiert?
00:17:40: Ja ich wollte den Leuten zeigen was wir alle vergessen haben.
00:17:44: hey Die Stimmung war nicht schon vor der Weltmeisterschaft überbordend, sondern es gab wahnsinnig viel Skepsis auch vor dieser Weltmeisterschaft.
00:17:54: Wird das funktionieren?
00:17:55: Werden uns Hooligans über Rennen alles kurz und klein schlagen.
00:17:59: also diese Ausgangssituation an die wollte ich die Leute nochmal erinnern dass dieser Sommer-Sommer-Sex, tatsächlich so was wie vom Himmel gefallen ist.
00:18:09: Also dass es wahnsinnig schnell umgeschlagen ist in eine Euphorie.
00:18:12: und da bot sich dieses Dorf Elsendorf in Bayern an wo die Leute wahnsinnige Angst hatten ein Fancamp auszurichten, weil sie Angst hatten.
00:18:23: Dann werden ihre Kühe gestresst und die geben keine Milch mehr und die Hooligans verstecken sich in den Hopfenfeldern und ihr Kiefernwald brennt ab, weil die Huligens da krillen.
00:18:33: und so was also diese ganzen normalen menschlichen Ängste wie vor einer Weltmeisterschaft durch Deutschland war?
00:18:39: arbeiten wollte ich zeigen Und natürlich auch das hat mir schon angesprochen dass das miserable Wetter, das ist monatelang vorher geregnet hat, es gab Überflutungen.
00:18:49: Die Stimmung war, also sie war nicht rein negativ.
00:18:53: Es gab auch diese Vorfreude aber die Stimmung waren angespannt zwiegespalten würde ich sagen vor der Weltmeisterschaft.
00:18:59: Ja
00:19:00: einer der großen Helden dieser WM war ja Jürgen Klinsmann.
00:19:03: Also er ist in deinem Buch nicht nur Bundestrainer sondern er ist ja fast ein Kulturevolutionär mit neuen Trainingsmethoden.
00:19:10: Der hat neue Spezialisten dazu geholt eine ganz neue Offenheit in diesem dann doch eher vorher stumpfen deutschen Fußball gebracht.
00:19:17: Hast du ihn mal kennengelernt und interviewt?
00:19:19: Hast du mal mit ihm gesprochen.
00:19:20: Ja, ja ich kenne Jürgen Klinsmann seit nineteenhunderts siebenundneinzig.
00:19:23: damals habe ich in England gelebt und davon gelebt für deutsche Zeitung über englischen Fußball zu schreiben.
00:19:29: und dann kam vor der Weltmeisterschaft Jürg Klinsman zu vor der Weltenmeistersschaft acht neunzig nach Tottenham und da war ich quasi Jürn Klins mann Korrespondent als Bedeiber genau und er musste musste fast täglich über ihn berichten.
00:19:41: deswegen hab ich es seitdem recht persönliches Verhältnis zu ihm immer anrufen, wenn was ist.
00:19:47: Und natürlich habe ich ihn auch zu diesem Buch aus Giebig interviewt und erstaunlich fand ich das es auch noch jetzt zwanzig Jahre später bei einem Menschen der medial so ausgeleuchtet ist Sachen gibt die niemand von ihm wusste.
00:20:04: also er hat mir erzählt und wussten offenbar keiner seinen Verhältnis zur DDR dass sein Vater ja aus der DDR kam und dass sie als Kinder Jede Sommerferien in der DDR verbracht haben bei den Verwandten, den hohen Wutzen direkt an einem Dorf in der Grenze zu Polen.
00:20:25: Ich fand die spannend auch wie er die DDR erlebt hat also dieses Zwiegespalten dass sie an der Grenz immer massiv kontrolliert wurden aber das dann doch Als er in dem Dorf war, mit den Cousins die große Freiheit herrschte.
00:20:40: Für sie als Kinder und sie dann frei über die Felder rennen konnten, Fußball spielen konnten zum Baggersee gehen konnten.
00:20:46: Welches dir als Journalist manchmal schwer neutral zu bleiben?
00:20:49: Wenn du so ein Typen wie Jürgen Kienzmann besser kennenlernst und man fast so ein privates, fast freundschaftliches Verhältnis hat soweit das geht mit einem großen Fußballer und Trainer oder... Kannst du da Abstand nehmen?
00:21:01: Weil es gab auch so diese Szene, als er dann Bayern Trainer war mit diesen Boderstatuen wo er dann belächelt wurde und das ging ja viel durchs Land.
00:21:06: Er wurde auch wirklich lange nicht richtig ernst genommen.
00:21:10: Kannst Du da separieren und sagen Das bin ich als Journalisten.
00:21:12: Das bin Ich als guter Bekannter von Jürgen Klinsmann.
00:21:14: Ich hoffe doch in dem Moment wo ich schreibe dass ich da sozusagen eiskalt bin.
00:21:18: Ja Und ich glaube du kannst trotzdem zugewandt schreiben Zu den Menschen dem du ihre Gedanken auch schilderst, indem du ihnen tatsächlich nahe bist.
00:21:31: In dem Sinne dass du aus ihrer Sichtweise schreibst.
00:21:35: aber wenn du das stilistisch gut machst gibst du trotzdem den Leuten die Chance, den Lesern die Chance über diesen Menschen ihr eigenes Urteil zu fällen.
00:21:45: also ich würde ja eh nie in meinen Büchern jemanden verteidigen oder angreifen um das Ich-Urteile-Fälle.
00:21:52: Das versuche ich sowieso zu vermeiden, ich versuche zu beschreiben.
00:21:57: Aber aus nächster Nähe zu beschreiten und dass sich dann die Leser ihr Ereignisurteil
00:22:02: bilden.".
00:22:03: Wie lange hast du an den Buch recherchiert?
00:22:05: Weil es kommen ja so viele Figuren vor.
00:22:06: ne also Thomas Reiter Angela Merkel, Julian Nagelsmann, Thomas Hitzelsberger Alex Popp und wer alles da drin ist.
00:22:13: wie lang hast du da gearbeitet allein um überhaupt den ersten Satz schreiben zu können?
00:22:16: Relativ kurz weil ich relativ wenig Zeit hatte.
00:22:19: bei diesem Buch Bei dem vorherigen Buch habe ich, da hab' ich geschrieben über einen einzigen Tag in der deutschen Geschichte.
00:22:26: Den Zweiundzwanzig-Juni-Ninzent-Vierund-Siebzig als zum einzigen Mal die Bundesrepublik gegen die DDR in einem Fußballspiel spielte.
00:22:34: Sparwasser!
00:22:35: Genau das Sparhassator.
00:22:37: an diesem Buch hatte ich drei Jahre gearbeitet und jetzt hatte ich gar nicht die Zeit weil ich relativ spät auf die Idee gekommen bin nämlich erst im Jahr zwei tausendvierundzwantzig und er verlag zu Recht gesagt hat Also wenn du so ein Buch machst, dann muss es zu einem runden Jubiläum erscheinen wegen der Verkäuflichkeit zwanzig Jahre später.
00:22:57: Das heißt ich hatte nur anderthalb Jahre Zeit und hab das erste Interview mit dem Schlagzeuger des Sportfreundes Stillert.
00:23:05: Das habe ich glaube ich im Oktober zwei tausend vierundzwanzig gemacht.
00:23:09: Im Januar sechsten zwanziger war ich fertig also waren's insgesamt nur siebzehn Monate an die ich einen Buch gearbeitet hatte teilweise tatsächlich um mit dem Druck im Hinterkopf Boah, du hast verdammt wenig Zeit.
00:23:21: Schreib schnell!
00:23:22: Jetzt weiß ich dass uns viele Menschen zuhören und natürlich Literatur begeistert sind und viele träumen auch immer davon selber zu schreiben.
00:23:28: Und ich rieche auch viele Mails von Leuten die sagen gib mir mal Tipps Wenn die jetzt hören Du hattest nur anderthalb Jahre Das geht ja eigentlich gar nicht.
00:23:36: Also finanziell das heißt du musst nebenbei dann als Journalist auch vernünftig weiterarbeiten und hast dann irgendwie in den wenigen Stunden die man da daneben hat Noch Zeit für so ein Buch.
00:23:45: ne?
00:23:46: Ne, ich hab das Glück mehr oder weniger von Buchschreiben leben kann.
00:23:53: Also wenn ich sage, sechzehn-sebzehn Monate dann mache ich eigentlich in dieser Zeit nichts anderes außer ein paar journalistische Dinge die ich Verpflichtung habe weil ich irgendwo Kolumnist bin oder immer wiederkehrender Schreiber bin.
00:24:07: aber ich versuche wirklich alle anderen Aufträge auch abzusagen so gut es geht.
00:24:11: Lesungen mache ich einige wo ich denke das will ich unbedingt machen was eine schöne Veranstaltung ist.
00:24:16: also ich versuch dann tatsächlich nichts anderes zu tun als... Also es ist ein acht Stunden Job, kannst du sagen.
00:24:23: In der Phase.
00:24:24: ich weiß aber dass das auch einen Riesenglück ist, dass es nicht so viele Buchautoren gibt die das dann ausschließlich machen können für die meisten.
00:24:32: Es ist tatsächlich so wie du sagst man arbeitet und schreibt nebenher und geht halt nicht ins Freibad oder geht halt nie wandern sondern sitzt so aus am Schreibtisch und schreit dann sein Buch.
00:24:42: Ja, ich gehöre auch zu den, die weiterhin als Journalist arbeiten müssen im Moment sehr viel fürs ZDF.
00:24:47: Was mich aber auch freut... Ich bin so ein Typ und brauche dann auch die Abwechslung.
00:24:49: Ich kann nicht wie du jeden Tag acht Stunden an einem Projekt arbeiten.
00:24:53: Ich brauch da mehr Sachen.
00:24:54: Aber das ist individuell natürlich völlig verschieden.
00:24:57: War dir immer schon klar dass du Schriftsteller oder Autor werden möchtest?
00:25:02: War das schon so'n Kindheitstraum?
00:25:03: Also ich zum Beispiel wollte erst Fußballprofi werden.
00:25:05: Das hat leider nicht geklappt!
00:25:07: Und dann wollte ich tatsächlich Schriftställer werden.
00:25:08: Es war mein Kindheittraum und hat sich ja zum Teil erfüllt.
00:25:12: Ja, es gibt viele so wie du die also bei dir scheint's ja eine zweite Leidenschaft zu sein.
00:25:17: Es gibt auch viele die... Bei denen ist das Interesse am Thema steht im Vordergrund, also Fußball und die wollen dann irgendwas mit Fußball werden?
00:25:25: Weil mir war eigentlich das Schreiben immer an Nummer eins.
00:25:29: aber natürlich habe ich mit fünfzehn jetzt nicht so klar gehabt was schreibe ich eigentlich mal.
00:25:34: Schreibe Bücher, schreiber Zeitungen.
00:25:37: Ich wollte schreiben, also diesen Gedanken hatte ich von Kind auf.
00:25:41: Ich habe schon auch mit, mit vierzehn Jahren glaube ich für die Lokalzeitung geschrieben über den Bienenzüchter in Frankfurt oder den Schornsteinfeger in Frankfurt.
00:25:52: Ich hab sogar mal über Viktoriassindlingen geschrieben damals fürs höchste Kreisblatt oder den Fotografen begleitet als Vierzehner zu Viktoriassaindling Wo ein großartiger Mittelstürmer in der Amateur-Oberleger Hessen spielt den Namens Jürgen Klopp.
00:26:08: Also, aber ich habe leider keinen Artikel über ihn geschrieben.
00:26:12: Ich hab das mal nachgeguckt.
00:26:13: In meinen alten Artikel als Vierzehnjährige habe ich die auch alle aufgehoben.
00:26:16: Das wäre schön gewesen... Ja ja, ich auch!
00:26:18: Aber ich habe ihn gesehen und kann mich nicht mehr an ihn erinnern.
00:26:22: Ja, ich habe auch mein Mainz gewohnt und dabei noch zwei Ligaspielern.
00:26:24: Hab ihn auch kennengelernt und sogar interviewt und es war ganz toll.
00:26:27: Also mein erster Artikel war über Hundeclos in Detmold, also für die libysche Landeszeitung war ich auch schön.
00:26:33: Aber man muss ja irgendwie anfangen...
00:26:34: Mein erster artikel war eine Ruderin.
00:26:36: alle Achtungen vor Sandra Aumüller.
00:26:40: Nicht schlecht!
00:26:40: Alle Achtung wahrscheinlich dann im Achter.
00:26:43: Ich glaube sie war einzelne Ruderin.
00:26:46: Trotzdem ein schönes Wortspiel.
00:26:48: Was glaubst du ist dieses Jahr möglich?
00:26:50: Für unser Land während einer WM in den USA, Mexiko und Kanada und v.a.
00:26:54: für diese Mannschaft?
00:26:56: Ich glaube, das hängt miteinander zusammen.
00:26:58: Also viele Leute werden ähnlich wie du erstmal so, oh Weltmeisterschaft bin ich gar nicht in der Stimmung dazu.
00:27:04: jetzt also ran gehen und die Spiele kommen ja spät abends.
00:27:07: Die Euphorie muss diesmal sozusagen von der Mannschaft ausgehen.
00:27:11: da ist keine eine Euphorie die warbert, die flackert im Volk.
00:27:18: aber wie gesagt ich traue dieser Mannschaft spektakuläre Spiele zu und auch durchaus... Auch
00:27:25: den Titel?
00:27:25: Ja, also sie ist sicher nicht der Favorit.
00:27:27: Wir reden ja jetzt vordept von hier da.
00:27:29: Es ist immer eine Frage der Wahrscheinlichkeit die höchste Wahrscheinlichkeits Weltmeister zu werden hat.
00:27:35: wahrscheinlich Spanien würde ich denken Die seit zwei drei Jahren wirklich absolut eingespielt und sehr sicherspielen.
00:27:41: Frankreich hat individuell mit Abstand die beste Mannschaft aber Sie haben mir diesen defensiven Stil dass sie gar nicht so viel Torchancen pro Spiel kommen.
00:27:51: Trotzdem der fantastischen Stürmer, weil der Trainer das nicht will.
00:27:53: Der will Risikoarm spielen.
00:27:56: Deswegen bei Frankreich den Trau ich nicht so richtig und Deutschland sehe ich im ersten Verfolgerfeld mit Mannschaften wie England oder auch Argentinien die zu allen Überraschungen fähig sind.
00:28:08: Ronald vielen Dank!
00:28:10: Auch danke für dein Buch.
00:28:11: Ich habe mich wieder wie Mitte dreißig gefühlt also es versetzt einen nochmal in dieses Lebensgefühl von damals.
00:28:15: total schön Und auch für euch draußen, der deutsche Sommer holt es euch jetzt gerade zur WM.
00:28:20: Es ist ein unfassbar schönes Buch!
00:28:21: Ronald, vielen Dank!
00:28:22: Ja danke dir Tim, war sehr angenehm.
00:28:24: Danke schön
00:28:25: Das war von Meilen und Zayin.
00:28:27: Abenteuer Literatur.
00:28:29: Wenn's euch gefallen hat check die Show Notes.
00:28:32: Hier könnt ihr den Podcast unterstützen.
00:28:33: Für nur einen Kappuccino im Monat gibt's exklusive Inhalte und ein Videobespräch mit Tim
00:28:40: Gratis.
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